Ersatztorwart Wiedenmann wird zum Matchwinner gegen Hülben

Aktualisiert: Sept 16

Die Partie des SV Lautertal I gegen den SV Hülben I fand trotz Covid-19-Vorfall bei einem Spieler des TSV Wittlingen, dem letztwöchigen Hülbener Gegner, statt. Sowohl WFV als auch Gesundheitsamt sahen keine Notwendigkeit zur Verlegung des Spiels.


Von der ersten Minute an bekamen die reichlich anwesenden Zuschauer eine hochmotivierte Mannschaft des SVL zu sehen. Die ersten Chancen gehörten den Hausherren, die durch ihre klaren Vorteile im Kopfballspiel bei Standardsituationen immer wieder gefährlich wurden. Nachdem in der 9. und 15. Minute gute Kopfballchancen nicht genutzt werden konnten, war es in der 32. Minute ein Eigentor durch Hülbens Schlierer, das den SVL in Front brachte. Doch dem SV Hülben gelang nur 3 Minuten später der Anschlusstreffer. Nachdem SVL Torhüter Schatz einen Schuss von der 16er-Linie nur abtropfen lassen konnte, stand SV Hülben Stürmer Dümmel goldrichtig. Bis zur Halbzeitpause hatten beide Mannschaften noch gute Chancen, die aber allesamt nicht genutzt wurden.


In der zweiten Halbzeit erwischten wieder die Hausherren den besseren Start und gingen in der 52. Minute wieder in Führung. Reinhard setzte sich im Mittelfeld durch und behielt kurz vor dem Strafraum die Übersicht. Sein Pass auf Glocker wurde von diesem trocken und schnörkellos abgeschlossen. In der 61. Minute setzte sich Helmer F. energisch auf der Außenbahn durch und brachte den Ball auf den ersten Pfosten, dort lauerte Wiedenmann der auf 3:1 erhöhte. Der Einsatz von Wiedenmann, der normalerweise das Tor hütet, auf der Stürmerposition, erwies sich als echter Geniestreich von Trainer Vogel und sollte sich später noch einmal auszahlen. Eigentlich war das Spiel schon entschieden als ein Hülbener Spieler in der 86. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. Doch durch einen überraschenden Doppelschlag von Hülbens Delimar in der 87. und 90. Minute, konnten der SV Hülben den Spielstand kurz vor Schluss noch einmal ausgleichen. Der Lautertaler Jubel kannte dann aber keine Grenzen mehr, als Wiedenmann, der vielen treuen SVL Fans noch als Aufstiegsheld im Relegationsspiel 2017 bekannt sein dürfte, in der 92. Minute einen Eckball am zweiten Pfosten zum 4:3 Endstand einschob und damit zum Matchwinner avancierte.

Der Sieg an diesem Tag ist aber vor allem einer guten, geschlossenen und motivierten Mannschaftsleistung des SVL zu verdanken, die mit diesem Spiel wohl endgültig bewiesen haben, dass man mit den Besten der Liga sehr gut mithalten kann.

Es spielten: Schatz, F. Helmer, Schmid (43. Jarju, 65. Helmer), Kastl, Lukic, Reinhard, P. Maier, Haag (92. Betz), Rippel, Müller (57. Wiedenmann), Glocker

Die „Zweite“ des SV Lautertal muss auch nach ihrem 4. Saisonspiel gegen den FC Dottingen-Rietheim weiterhin auf ihre ersten Punkte warten. Gegen den Tabellenführer aus Dottingen war man leider chancenlos und verlor mit 0:8. Die noch junge Mannschaft ließ aber bisher in allen vier Spielen ihr Potential erkennen und macht Mut für die Zukunft.

Es spielten: A. Greger, Walter (Göhringer), D. Schröder, L. Eberhardt, J. Holder, Haug, Wiechert (Stoos), Link, Ademaj, Betz (R. Reiner), Goller (Schweizer)

Die Nächsten Spiele:

Sonntag, 27.09.20

13:00 Uhr SV Lautertal II – SV Hülben II (in Dapfen)

15:00 Uhr SV Lautertal I – WSV Mehrstetten (in Gomadingen)

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